Marketing Kampagne für FuZo während Christkindlmarkt

Status
Anliegen an FDP Fraktion übermittelt
Antragsteller

anonym

Kategorie
Bürger Idee
Gremium
Themenbereich
Wirtschaft, Arbeit, Internationales
An Verwaltung übermittelt:
Antwort von Verwaltung erhalten:
Beratung im Ausschuss
Beratung im Plenum

Während dem Christkindlmarkt am Dom verirren sich wenige Besucher auch in die Neustadt. Könnte die Stadt hier nicht eine günstige Kampagne machen indem auf den Flyern des Christkindlmarktes auch die Grabengasse und Fußgängerzone beworben wird. Oder vielleicht ein Krippenweg. Das City Marketing ist hier leide nicht sehr kreativ. Vielleicht könnte man einen gemeinsamen Rundentisch mit Händlern aus der Grabengasse und Fußgängerzone machen

Der Stadtrat möge beschließen:

  1. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wie Besucherinnen und Besucher des Christkindlmarkts am Dom durch kostengünstige Maßnahmen stärker auf die Grabengasse, die Fußgängerzone und die angrenzenden Innenstadtbereiche aufmerksam gemacht werden können.
  2. In die Prüfung sollen insbesondere Hinweise auf Flyern, Lageplänen, Plakaten, digitalen Informationsangeboten und städtischen Kommunikationskanälen zum Christkindlmarkt einbezogen werden.
  3. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob ein weihnachtlicher Rundweg, beispielsweise in Form eines Krippenwegs oder Schaufensterwegs, unter Einbindung von Handel, Gastronomie und weiteren geeigneten Akteuren in der Innenstadt umgesetzt werden kann.
  4. Die Verwaltung wird gebeten, soweit rechtlich und organisatorisch möglich, gemeinsam mit den zuständigen Stadtmarketing-Akteuren einen Runden Tisch mit Händlerinnen und Händlern sowie Gastronomiebetrieben aus Grabengasse, Fußgängerzone und angrenzender Innenstadt einzuberufen, um konkrete Maßnahmen für die Adventszeit abzustimmen.
  5. Die Verwaltung wird gebeten, dem zuständigen Gremium rechtzeitig vor der nächsten Adventszeit über die Ergebnisse der Prüfung, mögliche Maßnahmen, Zuständigkeiten, Zeitplan und voraussichtliche Kosten zu berichten.

Während des Christkindlmarkts am Dom konzentrieren sich Besucherströme stark auf den unmittelbaren Veranstaltungsbereich, während die Grabengasse, die Fußgängerzone und weitere Bereiche der Neustadt vergleichsweise wenig profitieren. Dadurch bleibt ein Teil des möglichen wirtschaftlichen Effekts für den innerstädtischen Handel und die Gastronomie ungenutzt. Gerade in der frequenzstarken Vorweihnachtszeit sollte die Stadt bestehende Aufmerksamkeit besser auf die gesamte Innenstadt lenken.

Eine einfache und kostengünstige Bewerbung der Grabengasse und Fußgängerzone über bestehende Christkindlmarkt-Flyer, digitale Kanäle oder ergänzende Hinweise vor Ort kann zusätzliche Laufwege schaffen. Auch Formate wie ein Krippenweg oder eine weihnachtliche Innenstadt-Route könnten Besucher motivieren, weitere Bereiche der Stadt zu erkunden. Davon profitieren Händler, Gastronomie, Gäste und Bürger gleichermaßen, weil eine lebendige Innenstadt Aufenthaltsqualität, Vielfalt und lokale Wertschöpfung stärkt.

Die FDP-Fraktion verfolgt dabei einen pragmatischen, finanzierbaren und lösungsorientierten Ansatz: Es geht nicht um große neue Strukturen, sondern um bessere Abstimmung und Nutzung vorhandener Kommunikationskanäle. Ein gemeinsamer Austausch mit Händlern aus Grabengasse und Fußgängerzone, City Marketing, Verwaltung und Veranstaltern kann konkrete, kurzfristig umsetzbare Maßnahmen entwickeln. Die kommunale Zuständigkeit liegt im Bereich Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Veranstaltungskoordination; rechtliche oder organisatorische Detailfragen, etwa zu Werbung, Flächennutzung oder Kooperationen, sollten durch die Verwaltung beziehungsweise das Rechtsamt geprüft werden.

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