Liebe Passauerinnen und Passauer,
Zum dritten Mal ziehe ich nun nach 1992, 2014 und nun 2026 in den Passauer Stadtrat ein. Zunächst für die Passauer Bürgerliste, dann für die CSU und nun auf der FDP-Liste. Ein Verrückter, ein Mann ohne Grundsätze, einer, der die CSU zerstört – solchen Einstufungen sehe ich mich immer wieder ausgesetzt. Aber ich kann Ihnen versichern, dass ich mir immer treu geblieben bin. Und meine sehr disruptive kommunalpolitische Karriere zeigt vielleicht, dass das klassische Schema einer Parteikarriere vielleicht immer mehr in Frage gestellt werden muss.
Meine Vorstellungen von Kommunalpolitik haben mit Visionen, mit Qualität der handelnden Personen an der Spitze von Partei und Stadt zu tun und ich möchte, dass was weitergeht.
Einer der genialsten Partner, der meinen Vorstellungen in hohem Maße entspricht, ist Prof. Dr. Holm Putzke. Er passt ebenso wie ich in kein Schema. Er ist hoch kompetent, hoch engagiert und er ist sich auch für die praktischen Dinge wie Plakatieren, Infomaterial verteilen etc. nicht zu schade.
Dazu kommt meine langjährige Freundschaft mit Sebastian Frankenberger, der für mich in meiner Zeit als Linzer Tourismusdirektor ein genialer Partner in der Umsetzung neuer Konzepte im Tourismus und speziell im Bereich von Führungen war.
Ich wollte, dass Holm Putzke durch meinen Rücktritt aus dem Stadtrat im Herbst 2024 die CSU-Mannschaft als frischer Stürmer ergänzt. Es kam anders. Man konnte mit ihm nichts anfangen und ließ ihn in der Kabine sitzen.
Das hat mich nochmals motiviert und kämpfen lassen. Dank der FDP haben wir eine Basis gefunden, mit der wir eine tolle Mannschaft für die Kommunalwahl zusammenstellen konnten. Wir drei sind nun eine Fraktion und gehen diese Stadtratsarbeit mit großer Freude und hoch motiviert an. Jeder von uns hat viel berufliche und kommunalpolitische Erfahrung. Wir wollen diesem Trott, diesem Stillstand, der sich in Passau in den vergangenen 18 Jahren breit gemacht hat nicht weiter zusehen.
Lassen Sie sich überraschen. Im Wahlkampf haben wir bereits gezeigt, was wir können. Diesen Schwung nehme ich mit meinen Kollegen nun in die Stadtratsarbeit mit. Wir werden nicht den Preis für den Gemütlichkeitsbeauftragten erhalten. Wir spielen aufs Tor. Wir mauern nicht. Wir wollen, dass was weitergeht. Innovativ, kreativ, mutig, mit neuem Stil.
Und wir freuen uns auf Zurufe, auf Tipps vom Rand des Spielfeldes, von der Tribüne die wir aufnehmen und weiterverfolgen werden. Setzen Sie auf die Zusammenarbeit mit uns.
Ihr Prof. Georg Steiner