Die Pfaffengasse ist aufgrund ihres starken Gefälles für Fußgängerinnen und Fußgänger bereits bei Nässe anspruchsvoll; bei Eis und Schnee kann das Pflaster zu einer erheblichen Rutschgefahr werden. Besonders ältere Menschen, Kinder sowie Menschen mit Behinderung sind dort einem erhöhten Sturzrisiko ausgesetzt. Die Problemlage betrifft damit nicht nur den Komfort, sondern die sichere Nutzung eines öffentlichen Weges in der Passauer Innenstadt.
Eine Verbesserung der Trittsicherheit würde die Aufenthalts- und Wegequalität in der Pfaffengasse spürbar erhöhen und zugleich Unfälle vermeiden helfen. Maßnahmen wie ergänzende Handläufe, ein rutschfester Gehstreifen, verlässlicher Winterdienst oder ein Hinweis auf Glätte können dazu beitragen, die Gasse auch bei schlechter Witterung sicherer nutzbar zu machen. Eine rechtzeitige Prüfung vor dem Winter ist sinnvoll, damit mögliche Verbesserungen noch vor der besonders kritischen Jahreszeit bewertet und vorbereitet werden können.
Die FDP-Fraktion verfolgt hierbei einen pragmatischen, finanzierbaren und lösungsorientierten Ansatz: Es geht nicht um eine aufwendige Umgestaltung, sondern um gezielte Verbesserungen mit möglichst hohem Sicherheitsnutzen. Soweit die Stadt für Gestaltung, Unterhalt, Beschilderung oder Winterdienst im öffentlichen Raum zuständig ist, erscheint eine fachliche Prüfung grundsätzlich umsetzbar. Rechtliche, technische oder gestalterische Fragen, insbesondere zu Eingriffen in das Pflaster, zur Beschilderung oder zu möglichen Haftungsaspekten, sollten ausdrücklich durch die Verwaltung beziehungsweise das Rechtsamt geprüft werden.
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