Pfaffengasse: Pflaster bergab ist bei Regen und Eis gefährlich

Status
Anliegen wird weiter verfolgt
Antragsteller

anonym

Kategorie
Bürger Idee
Gremium
Themenbereich
An Verwaltung übermittelt:
Antwort von Verwaltung erhalten:
Beratung im Ausschuss
Beratung im Plenum
Drucksache (Ratsinfo):

Zusammenfassung

Ich wohne selbst in der Pfaffengasse. Dort geht es steil bergab. Das Pflaster sieht schön aus. Aber bei Regen ist es rutschig, und bei Eis ist es sehr gefährlich. Fußgänger können leicht ausrutschen und stürzen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Behinderung. Ein Foto bei Regen lege ich bei.

Ich bitte die FDP-Fraktion, bei der Stadt prüfen zu lassen, wie die Pfaffengasse sicherer werden kann, zum Beispiel:

einen Handlauf auch auf der linken Seite, und den rechten Handlauf verlängern,
einen rutschfesten Gehstreifen im Pflaster,
besseren Winterdienst (Streuen bei Eis),
ein Warnschild bei Glätte.

Antrag / Anfrage

Der Stadtrat möge beschließen:

  1. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wie die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger in der Pfaffengasse, insbesondere im Bereich Pfaffengasse 3 und im steilen Gefälle, bei Regen, Eis und Schnee verbessert werden kann.
  2. Im Rahmen der Prüfung sollen insbesondere folgende Maßnahmen bewertet werden: ein zusätzlicher Handlauf auf der linken Seite, eine Verlängerung des bestehenden rechten Handlaufs, ein rutschhemmender Gehstreifen im Pflaster sowie weitere geeignete bauliche oder gestalterische Maßnahmen.
  3. Die Verwaltung wird gebeten, die genannten Maßnahmen hinsichtlich technischer Machbarkeit, Wirksamkeit, Barrierefreiheit, Stadtbild, Denkmalschutz, Unterhaltungsaufwand, Kosten und möglicher Umsetzungszeiträume zu bewerten.
  4. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob der Winterdienst in der Pfaffengasse bei Eis- und Glättegefahr verbessert werden kann, insbesondere durch geeignete Streumaßnahmen und eine angepasste Einsatzplanung.
  5. Soweit rechtlich möglich, soll die Verwaltung prüfen, ob ein geeigneter Warnhinweis bei Glätte oder eine andere verkehrssichernde Kennzeichnung sinnvoll und zulässig ist.
  6. Die Verwaltung wird gebeten, dem zuständigen Gremium das Ergebnis der Prüfung mit einem Umsetzungsvorschlag und einer Kostenschätzung vorzulegen.

Begründung

Die Pfaffengasse ist aufgrund ihres starken Gefälles für Fußgängerinnen und Fußgänger bereits bei Nässe anspruchsvoll; bei Eis und Schnee kann das Pflaster zu einer erheblichen Rutschgefahr werden. Besonders ältere Menschen, Kinder sowie Menschen mit Behinderung sind dort einem erhöhten Sturzrisiko ausgesetzt. Die Problemlage betrifft damit nicht nur den Komfort, sondern die sichere Nutzung eines öffentlichen Weges in der Passauer Innenstadt.

Eine Verbesserung der Trittsicherheit würde die Aufenthalts- und Wegequalität in der Pfaffengasse spürbar erhöhen und zugleich Unfälle vermeiden helfen. Maßnahmen wie ergänzende Handläufe, ein rutschfester Gehstreifen, verlässlicher Winterdienst oder ein Hinweis auf Glätte können dazu beitragen, die Gasse auch bei schlechter Witterung sicherer nutzbar zu machen. Eine rechtzeitige Prüfung vor dem Winter ist sinnvoll, damit mögliche Verbesserungen noch vor der besonders kritischen Jahreszeit bewertet und vorbereitet werden können.

Die FDP-Fraktion verfolgt hierbei einen pragmatischen, finanzierbaren und lösungsorientierten Ansatz: Es geht nicht um eine aufwendige Umgestaltung, sondern um gezielte Verbesserungen mit möglichst hohem Sicherheitsnutzen. Soweit die Stadt für Gestaltung, Unterhalt, Beschilderung oder Winterdienst im öffentlichen Raum zuständig ist, erscheint eine fachliche Prüfung grundsätzlich umsetzbar. Rechtliche, technische oder gestalterische Fragen, insbesondere zu Eingriffen in das Pflaster, zur Beschilderung oder zu möglichen Haftungsaspekten, sollten ausdrücklich durch die Verwaltung beziehungsweise das Rechtsamt geprüft werden.

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