Aufgrund des derzeit umfangreichen Schienenersatzverkehrs wird der Bahnhof von zahlreichen zusätzlichen Bussen angefahren. Diese bedienen unter anderem die Verbindungen Passau–München bzw. München–Passau. Hinzu kommen Ersatzverkehre im Zusammenhang mit dem Fernverkehr.
Im unmittelbaren Fahr- und Rangierbereich der Busse befinden sich mehrere regulär nutzbare Parkplätze. Die dort abgestellten Fahrzeuge und der Rangierverkehr bei Parkvorgängen schränken den verfügbaren Verkehrsraum erheblich ein. Die Busse müssen regelmäßig rangieren oder aneinander vorbeifahren. Aufgrund der beengten Verhältnisse kommt es dabei immer wieder zu Behinderungen und gefährlichen Situationen.
Nach Aussagen von Beschäftigten und Busfahrern wurde auf diese Problematik bereits mehrfach hingewiesen. Die Situation hat bereits zu einem Unfall geführt, bei dem zwei Busse aufgrund des mangelnden Platzes miteinander kollidierten. Es besteht deshalb akuter Handlungsbedarf.
Eine vorübergehende Sperrung der betreffenden Parkplätze im oberen Bereich der Bahnhofstraße würde den für den Busverkehr notwendigen Raum schaffen und die Sicherheit deutlich verbessern. Gleichzeitig könnte eine Öffnung des unteren Teils der Bahnhofstraße für Pkw sowie die Einrichtung von Ersatzparkplätzen auf einer Straßenseite die Auswirkungen für Abholer, Besucher und Gewerbetreibende abmildern. Eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Badhausgasse könnte dabei für einen geordneten und sicheren Verkehrsablauf sorgen.
Da der Schienenersatzverkehr zeitlich begrenzt ist, handelt es sich um eine vorübergehende Maßnahme. Eine kurzfristige und pragmatische Neuordnung der Verkehrsflächen ist angesichts der bestehenden Gefahrenlage jedoch dringend erforderlich.