Bayern und OB bei da Vinci in der Pflicht

PNP
| 15.Oktober 2026

Nach dem Bericht von Werkleiter Dr. Holger Otto im Klinikum-Werkausschuss hat die FDP-Fraktion das Klinikum dafür gelobt, seine „Hausaufgaben“ beim OP-Roboter da Vinci gemacht zu haben. Jetzt seien Freistaat und Abgeordnete in der Pflicht.

Dass es kein passendes Förderprogramm für den OP-Roboter gebe, sei kein Versäumnis der Werkleitung, sondern ein politisches, betont Stadtrat Holm Putzke. Passau ziehe bei der Verteilung der Mittel für den Medizincampus gegenüber Regensburg oft den Kürzeren, kritisiert Georg Steiner. Sebastian Frankenberger verweist auf andere Länder: „Wo der politische Wille da ist, findet sich auch ein Fördertopf. Wenn es in Bayern keinen gibt, muss man ihn schaffen. Es ist nicht Aufgabe einer Werkleitung, Förderprogramme zu erfinden. Das ist Aufgabe derer, die uns in München und Berlin vertreten.“ Kritik übt die Fraktion auch an OB Andreas Rother, der „deutlich aktiver sein könnte“. Bericht in der PNP vom 15. Oktober 2026.

Zur Pressemitteilung: Da-Vinci-Roboter fürs Klinikum: FDP-Fraktion sieht Freistaat und Abgeordnete in der Pflicht