Hundekotspender

Status
Anliegen an FDP Fraktion übermittelt
Antragsteller

anonym

Kategorie
Bürger Idee
Gremium
Themenbereich
An Verwaltung übermittelt:
Antwort von Verwaltung erhalten:
Beratung im Ausschuss
Beratung im Plenum

Hallo,
in einer Tourismus und hundefreundlichen Stadt wie Passau sind meiner Meinung nach die Hundekotspender im Zentrum falsch platziert.
Mit der Versetzung um ein paar Meter der bestehenden in der Fußgängerzone, der Innstraße und der Ortspitze, sowie vielleicht zwei bis drei zusätzlichen Hundekotspendern an Hotspots wie Domplatz, Residenzplatz und Innpromenade könnte man noch Hundefreundlicher werden und bestimmt auch einiges an rücksichtslosen Hinterlassenschaften vermeiden.

Der Stadtrat möge beschließen:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Standorte der bestehenden Hundekotbeutelspender im Innenstadtbereich, insbesondere in der Fußgängerzone, in der Innstraße und an der Ortspitze, auf Sichtbarkeit, Erreichbarkeit und praktische Nutzbarkeit zu überprüfen.
  2. Soweit rechtlich und tatsächlich möglich, sollen bestehende Hundekotbeutelspender, deren Standort sich als ungünstig erweist, ohne unverhältnismäßigen Aufwand an besser geeignete Stellen in unmittelbarer Nähe versetzt werden.
  3. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob zwei bis drei zusätzliche Hundekotbeutelspender an besonders frequentierten Standorten, insbesondere am Domplatz, am Residenzplatz und an der Innpromenade, sinnvoll und umsetzbar sind.
  4. Bei der Standortauswahl sind insbesondere Fußgängerströme, Aufenthaltsbereiche, touristische Nutzung, Barrierefreiheit, Stadtbild, Denkmalschutz, bestehende Sondernutzungen sowie die Befüllungs- und Entleerungslogistik zu berücksichtigen.
  5. Die Verwaltung wird beauftragt, dem zuständigen Gremium das Ergebnis der Prüfung einschließlich vorgeschlagener Standorte, möglicher Versetzungen und der zu erwartenden laufenden Aufwendungen zur Entscheidung vorzulegen.

In einer touristisch stark frequentierten und zugleich hundefreundlichen Stadt wie Passau ist die Sauberkeit im öffentlichen Raum ein wichtiger Standortfaktor. Wenn Hundekotspender an zentralen Wegen, Plätzen und Aufenthaltsbereichen nicht gut sichtbar oder ungünstig platziert sind, sinkt ihre praktische Nutzbarkeit und es kommt leichter zu vermeidbaren Verunreinigungen.

Eine bessere Platzierung bestehender Spender sowie ergänzende Standorte an besonders frequentierten Bereichen wie Domplatz, Residenzplatz oder Innpromenade können die Rücksichtnahme im Alltag erleichtern. Davon profitieren Anwohnerinnen und Anwohner, Gäste, Gastronomie, Handel sowie verantwortungsbewusste Hundehalterinnen und Hundehalter gleichermaßen, weil Sauberkeit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gestärkt werden.

Die FDP-Fraktion sieht darin eine pragmatische, finanzierbare und lösungsorientierte Maßnahme mit unmittelbarem Nutzen für die Stadt. Die Umsetzung liegt grundsätzlich im kommunalen Verantwortungsbereich der Pflege und Ausstattung öffentlicher Flächen; konkrete Standorte, Zuständigkeiten für Befüllung und Entleerung sowie mögliche rechtliche oder gestalterische Vorgaben sind durch die Verwaltung beziehungsweise bei Bedarf durch das Rechtsamt zu prüfen.

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