In einer touristisch stark frequentierten und zugleich hundefreundlichen Stadt wie Passau ist die Sauberkeit im öffentlichen Raum ein wichtiger Standortfaktor. Wenn Hundekotspender an zentralen Wegen, Plätzen und Aufenthaltsbereichen nicht gut sichtbar oder ungünstig platziert sind, sinkt ihre praktische Nutzbarkeit und es kommt leichter zu vermeidbaren Verunreinigungen.
Eine bessere Platzierung bestehender Spender sowie ergänzende Standorte an besonders frequentierten Bereichen wie Domplatz, Residenzplatz oder Innpromenade können die Rücksichtnahme im Alltag erleichtern. Davon profitieren Anwohnerinnen und Anwohner, Gäste, Gastronomie, Handel sowie verantwortungsbewusste Hundehalterinnen und Hundehalter gleichermaßen, weil Sauberkeit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gestärkt werden.
Die FDP-Fraktion sieht darin eine pragmatische, finanzierbare und lösungsorientierte Maßnahme mit unmittelbarem Nutzen für die Stadt. Die Umsetzung liegt grundsätzlich im kommunalen Verantwortungsbereich der Pflege und Ausstattung öffentlicher Flächen; konkrete Standorte, Zuständigkeiten für Befüllung und Entleerung sowie mögliche rechtliche oder gestalterische Vorgaben sind durch die Verwaltung beziehungsweise bei Bedarf durch das Rechtsamt zu prüfen.