In der Fragestunde des Stadtrats kritisierte Holm Putzke die Strafanzeigen der Stadt gegen zwei Bürger wegen angeblichen Wahlbetrugs. Rechtsamtsleiter Ansgar Grochtmann verteidigte das Vorgehen.
Putzke, der einen der beiden Fälle pro bono verteidigt hat, nannte die Anzeigen „gelinde gesagt befremdlich“. Die Betroffenen hätten geglaubt, ihre ausgefüllten Unterlagen seien verloren gegangen. „Warum greift man da zu einer Anzeige und hört die Bürger nicht vorher an? Es gibt nämlich keine Anzeigepflicht“, sagt Putzke. Bericht von Johannes Munzinger in der PNP vom 1. Oktober 2026.
Zur Anfrage: Schriftliche Anfrage zur Strafanzeige der Stadt Passau wegen angeblicher Wahlfälschung
Dazu auch: Wirbel um doppelte Stimmabgabe
